Über das Geführte Zeichnen


Frau Maria Hippius (1909 – 2003) war Psychologin und Graphologin.

Sie entdeckte, dass der Mensch im sensitiven Zeichnen mit allgemein menschlichen Urformen in Berührung ist, die seinem momentanen So-Sein und dem Bedürfnis nach tiefem Gegründetsein Ausdruck und Impuls verleihen.                                                              

 

Ihr Anliegen war es, den Menschen  in den Wandlungsprozessen vom Ich zum Selbst, letztlich zur Erfahrung des göttlichen Urgrundes, zu begleiten.

 

 

 

Wie geht das Geführte Zeichnen vor sich?

In einem geschützten Rahmen einer Kleingruppe oder im Einzelsetting.

Es braucht keinerlei Vorkenntnisse!

Es wird mit beiden Händen mit Kohle- oder Rötelstift auf weißes Papier gezeichnet.

Die Augen sind geschlossen, die Wahrnehmung wird auf sich selbst gerichtet.

Gefühle und Empfindungen vermitteln sich in Bewegungsimpulsen, die die Hände über das Papier führen.

Die Haltung des Gewahrseins und des sich ergebenden Zusammenspiels von Empfindung und Bewegung führt heraus aus Denken und Bewertung.

Das Wahrnehmen und sensitive Tun lässt Widersprüchliches und Widerständiges des Momentes zu. Es kann eine Bilderserie entstehen.

Wie beim Zeichnen selbst ist anschließend ein Dialog mit den Bildern möglich.

Im gemeinsamen Gespräch können Worte gefunden werden.

 

Interesse?

Sei herzlich willkommen!       Siehe „Termine“ und „Kontakt“

 

 

 

Frau Hippius arbeitete therapeutisch zusammen mit Karlfried Graf Dürckheim. Beide begründeten die Existential-psychologische Bildungs- und Begegnungsstätte Todtmoos-Rütte. 

Dort entwickelten und vertieften sie Methoden, die den Menschen in seiner Ganzheit von Leib- Seele- Geist ansprechen.