Mit Aschenputtel wachsen und gedeihen


Man wandelt nur, was man annimmt.     C.G. Jung

 

Die folgenden Bilder zum Märchen Aschenputtel(Gebrüder Grimm) wurden während eines Wochenendseminars und in Einzelstunden erfühlt und gemalt. Sie dienten den Malenden als vertraute Wegmarkierungen, um mit sich selbst,d.h. den eigenen Bedürfnissen, den persönlichen Hindernissen und den eigenen Potentialen, dem Weg des Aschenputtels zu folgen.Jedes einzelne Bild enthält das Berührt-Sein des Augenblicks und vermag den Malenden persönlich Wesentliches mitzuteilen. So können die Bilder auch in den Alltag als stärkende und inspirierende Erinnerungen mitgenommen werden!

 

Aschenputtel ist die Heldin. Natürlich nicht in dem Sinne, dass es sich als Heldin fühlt. Es scheint eher, dass es sich von traurigen Ereignissen überrollt und belastet fühlt. Sein Leben fordert es aber dazu heraus, Heldin zu werden oder anders gesagt: sein Leben zu meistern.

Geht uns das nicht alle an?

Und so beginnt das Märchen:

Einem reichen Manne wird die Frau krank, sie fühlt ihr Ende kommen und spricht zu ihrem Töchterchen: „Liebes Kind, bleib fromm und gut, so wird die der liebe Gott immer beistehen, und ich will vom Himmel auf dich herabblicken und will um dich sein.“

Dann stirbt die Mutter.

Der Mann heiratet später eine Frau, die zwei Töchter mit ins Haus bringt und von da ab beginnt eine schlimme Zeit für das Stiefkind.

Asche, Feuer, Aschenputtel

 

Es muss alle Arbeiten erledigen, wird verspottet und muss das Lager neben dem Herd in der Asche nehmen.         Es wird Aschenputtel gerufen.

Baum auf Mutters Grab

Baum auf Mutters Grab

 

 

 

Der Vater bringt Aschenputtel von einer Reise ein kleines Zweiglein mit, das es auf Mutters Grab pflanzt und mit seinen Tränen begießt.

Ein Vöglein auf dem Baum wirft ihm herab, was es sich wünscht.

 

Zum Fest, das der König anstellt, damit sich sein Sohn eine Braut aussuchen möchte, darf Aschenputtel nicht gehen, wohl aber die Schwestern.

Ruf um Hilfe

Ruf um Hilfe

 

Es muss dagegen immer wieder Linsen aus der Asche lesen.

Doch es ruft die Täubchen zu Hilfe, die durchs Fenster herein kommen und alle Arbeit zur rechten Zeit erledigen.

 

 

Vom Baum kommt, was Aschenputtel braucht

Vom Baum kommt, was Aschenputtel braucht

 

Vom Haselbaum auf Mutters Grab bekommt es prächtige Kleider herab geworfen.

So gekleidet geht Aschenputtel heimlich aufs Fest.

 

 

 

 

Nach dem Tanz mit dem Königssohn flieht Aschenputtel immer wieder. So versteckt es sich einmal im Taubenhaus und kann von dort unbemerkt zu seinem Ascheplatz zurück kehren.

Flucht ins Taubenhaus

Flucht ins Taubenhaus

 

Der Königsohn begibt sich mit dem goldenen Schuh, der auf der Treppe hängen blieb, auf die Suche nach seiner Tänzerin. Nur diese soll seine Gemahlin werden.

Er setzt zwei Mal die Stiefschwestern mit einem zu kleinen Schuh auf sein Pferd.

Schuhe Aschenputtel

Der einzig passende Schuh wird gefertigt

Die Täubchen rufen ihm die Warnung vom Haselbäumchen zu: Der Schuck ist zu klein!  So sucht der  Prinz weiter.

Die neue Verbindung wird gefeiert

 

Endlich müssen die Eltern Aschenputtel vom Ascheplatz herrufen. Und ihr allein passt der goldene Schuh!

 

Aschenputtel wird zur königlichen Braut. So können der Königssohn und Aschenputtel  Hochzeit halten.