Aufstellungen


Der Weg des Familiengewissens  

In Familienaufstellungen und in Aufstellungen eigener Seelen- Anteile können tiefe Verbundenheiten zu unseren Nächsten sichtbar werden.

Da gibt es die „blinde Liebe“, eine sehr wirksame Verbundenheit, die im Tagesbewusstsein unseres Ichs nicht gewusst und geglaubt wird.

Diese wirksame Kraft verbindet uns mit unseren Vorfahren. Wir sind unbewusst verstrickt in ihr Erleben: ihre Geschichte, ihre Taten und ihr Leiden in der Lebensgestaltung und im Überlebenskampf.

Von Kindesbeinen an sind wir in unbewusstem kindlichen Mitgefühl eingebunden in die Themen des Mittragens von Leiden, Schuld und Ausgleich.

 

 

Der Weg des Herzens

Um eigenständig zu werden  und sein Leben meistern zu können, ist es unerlässlich, sich der gebundenen Potentiale immer mehr bewusst zu werden und sich aus Verstrickungen zu lösen. In Achtung und Versöhnung.

 

Das heißt, sich ohne Bewertung aus den „Verstrickungen der Verstrickten“ abzunabeln. Dies geschieht in Aufstellungen. Stellvertreter aus der Gruppe stehen für die Familienangehörigen.

Dieser Weg macht frei, den Vorfahren wertschätzend und sie als Mensch würdigend zu begegnen. Durch sie alle wurde das Leben an mich „weiter gereicht“.

Dankbar kann ich werden und glücklich mit der Fülle und den Begrenzungen des mitgegebenen Potentials und beherzt sagen:

„Da mach ich was draus!“